Osteopathie und Physiotherapie

Sitzen, sitzen, sitzen…

Wir verbringen jeden Tag viele Stunden im Sitzen – ob bei der Arbeit, beim Essen oder in der Freizeit. Das viele Sitzen hat jedoch zahlreiche negative Auswirkungen auf unseren Körper.

In diesem Beitrag erfährst du, wie sich zu viel sitzen auf die Gesundheit auswirkt – und wie Osteopathie dabei helfen kann, die darauffolgenden Beschwerden loszuwerden.

Worauf wirkt sich unser Sitzverhalten aus?

Wir verbringen jeden Tag viele Stunden im Sitzen – ob bei der Arbeit, beim Essen oder in der Freizeit. Das viele Sitzen hat jedoch zahlreiche negative Auswirkungen auf unseren Körper. Diese reichen von Rückenschmerzen und Hüftproblemen über Verdauungsstörungen bis hin zu Hämorrhoiden. Die Zusammenhänge zwischen zu viel Sitzen und gesundheitlichen Problemen sind längst bekannt – und wenn wir ehrlich sind, spüren wir das auch selbst ganz genau, wenn wir mal wieder sehr lange sitzen mussten.

Ein zentraler Punkt dabei: die Verkürzung des Hüftbeugers. Der Hüftbeuger (M. Iliopsoas) verbindet Oberschenkel, Becken und die untere Wirbelsäule. Er sorgt für Stabilität im Rumpf, überträgt Kraft aus den Beinen und ist Ausgangspunkt vieler Rotations- und Schleuderbewegungen – etwa beim Speerwurf, Tennis, Golf oder Boxen. In Sportarten wie Hockey oder Tennis wird diese Bewegung durch den sogenannten „Peitscheneffekt“ eingeleitet. Voraussetzung dafür: ein gut gedehnter und funktionstüchtiger Hüftbeuger.

Sitzen im Alltag

Problematisch: unser Alltag. Langes Sitzen – ob im Auto, Büro, Flugzeug oder beim Fernsehen – führt zur Verkürzung des Hüftbeugers. Alte Operationen im Bauchbereich (z. B. Blinddarm-OP) können durch Narben zusätzlich Spannung verursachen. Die Folge: eingeschränkte Hüftstreckung, Hohlkreuz, Druck auf Hüfte und Lendenwirbelsäule – bis hin zu Arthrose oder Bandscheibenproblemen.

Die Spannungen wirken sich auf den ganzen Körper aus. Über Muskelketten und Faszien werden Spannung und Kompensation weitergeleitet – etwa ans Knie, Schultergelenk oder Nacken. Das erklärt auch, warum Schmerzen in Schultern, Armen oder Beinen häufig ihren Ursprung im verkürzten Hüftbeuger haben.

Was hilft?

Bewegung. Regelmäßiger Sport – egal ob Laufen, Schwimmen oder Mannschaftssport – hilft, den Hüftbeuger zu aktivieren und die Körperhaltung zu verbessern. Selbst die oft kritisierte Haltung beim Hockey hat sich als unproblematisch erwiesen – solange ausreichend Muskulatur aufgebaut wurde.

Fazit

Fazit: Wer viel sitzt und Beschwerden im unteren Rücken, in der Hüfte oder auch an ganz anderer Stelle hat, sollte seinen Hüftbeuger überprüfen lassen – idealerweise durch Osteopathen, Trainer oder Therapeuten.

Wir helfen dir, deinen Hüftbeuger zu trainieren – jetzt Termin vereinbaren

Wenn du unter Problemen leidest – Sei es ausgelöst durchs Sitzen oder nicht – Wir unterstützen dich.

Hier kannst du direkt deinen Termin buchen: